Welche Daten braucht der Ablauf?
Namen, Kontaktdaten oder Freitext sind nicht automatisch nötig. Ein Ablauf braucht meist weniger Angaben, als heute mitlaufen.
Praxisrahmen
Datenschutz bei KI ist keine einzelne Checkbox. Für jeden Ablauf muss klar sein, welche Angaben wirklich nötig sind, wohin sie gehen, wie lange sie bleiben und an welcher Stelle ein Mensch prüft.
Namen, Kontaktdaten oder Freitext sind nicht automatisch nötig. Ein Ablauf braucht meist weniger Angaben, als heute mitlaufen.
Prüfen Sie Anbieter, Speicherorte, Vertragsgrundlage, Löschmöglichkeiten und Zugriffsrechte, bevor echte Daten verwendet werden.
Ein Vorschlag darf nicht unbemerkt zur Entscheidung werden. Preis, Versand und sensible Kommunikation brauchen eine benannte Freigabe.
Der Prototyp bekommt die Angaben, die der Ablauf braucht, und keine weiteren. So lassen sich Ablauf und Fehlerfälle testen, ohne unnötig Personenbezug einzuführen.
Ein Werkzeug erhält nicht vorsorglich Zugriff auf das ganze Postfach oder System. Berechtigungen folgen dem konkreten Zweck.
Der Prototyp bereitet zunächst einen Entwurf, eine Liste oder einen Prüfhinweis vor. Ein Mensch übernimmt den nächsten Schritt.
Vor dem Echtbetrieb werden Werkzeug, Datenarten, Verantwortliche, Löschung und Kontrollschritte festgehalten.
Name, Anschrift, Ausweisdaten auf dem Meldeschein, Zimmerwünsche, Allergien. Der Meldeschein ist nach Bundesmeldegesetz Pflicht und darf nur für diesen Zweck genutzt werden. Für alles Weitere gilt die Datensparsamkeit der DSGVO: nur, was der Ablauf braucht.
Dienstpläne, Arbeitszeiten, Verfügbarkeiten. Arbeitszeiterfassung ist Pflicht, und alles, was Verhalten oder Leistung erfassen könnte, ist mitbestimmungspflichtig. Der Betriebsrat gehört bei Dienstplan-Abläufen von Anfang an dazu.
Rechnungen, Kassenabschlüsse, OTA-Abrechnungen. Die Kasse unterliegt der Kassensicherungsverordnung, ihre Daten bleiben im System. KI liest Exporte und Belege, sie schreibt nicht in die Kasse.
Öffentliche Bewertungen und eingehende Mails enthalten Personenbezug. Ein Antwortentwurf braucht den Inhalt, nicht die Kontaktdaten. Was in ein Werkzeug geht, wird vorher festgelegt.
Braucht: Termin, Personenzahl, Räume, Verpflegung, Zimmerwunsch. Braucht nicht: die Ausweisdaten der Teilnehmenden. Das Angebot entsteht aus den Bausteinen des Hauses, der Absender bleibt in Ihrem Postfach.
Braucht: den Text der Bewertung und den Ton des Hauses. Braucht nicht: Reservierungsdaten des Gastes. Der Entwurf wird vor dem Versand gelesen.
Braucht: Zimmer, Ankunftszeit, Sonderwünsche, Allergien für die Küche. Braucht nicht: Zahlungsdaten. Die Liste bleibt im Haus, sie läuft in Ihren eigenen Zugängen.
Braucht: Rechnung, Bestellung, Lieferant, Kostenstelle. Braucht nicht: Bankverbindungen im Klartext. Die Freigabe bleibt bei der Buchhaltung.
Er hilft, Projekte sinnvoll zu entwerfen. Er ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung Ihres Betriebs. Welche Anforderungen gelten, hängt vom konkreten Ablauf, den Daten und den eingesetzten Anbietern ab.
Für jeden priorisierten Fall halten wir fest, welche Daten in welches Werkzeug dürfen und was im Haus bleiben muss.
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